Nach vier Siegen in Serie treffen die Beavers vier Spiele vor dem Ende der Qualifikationsrunde auf den viertplazierten der Tabelle, Meinisberg. Nach dem Wochenende sieht die Zahlenfolge anders aus. Die Beavers werden ihrer Favoritenrolle gerecht und gewinnen auch das fünfte Spiel in Serie. Die Qualifikation dauert noch drei Runden und Meinisberg rutscht auf den fünften Tabellenrang ab.
Trotz kaltem Winterwetter haben einige Zuschauer und Unentwegte den Weg ins tägi gefunden. Die Beavers dominierten das Spiel von Anfang an und machten Druck auf das gegnerische Tor. Dennoch mussten sich die Fans bis zur siebten Minute gedulden, bis Zeno Schwarz auf Pass von Stefan Wernli das erste Tor des Abends schoss. Es gab im ersten Drittel noch einige schöne Chancen, aber Tore fielen keine mehr. So ging es mit dem Minimalvorsprung von einem Tor in die erste Pause.
Die erste Spielminute des zweiten Drittels war noch nicht um, als Meinisberg den Ausgleich erzielte. Die Berner setzten sich nach diesem Treffer weiter im Verteidigungsdrittel der Beavers fest bis Marc Emmenegger seinen Namensvetter Marc Imhof mit einem Loop-Pass über die Köpfe aller Spieler hinweg bediente und dieser im Alleingang zum 2:1 scorte. Zwei Minuten später glich Meinisberg gegen die in Unterzahl spielenden Beavers aus und das Spiel begann von vorn.
In der 27. Minute wirbelte Marc Emmenegger die gegnerische Mannschaft durcheinander und schoss den Führungstreffer zum 3:2. Mit diesem Resultat ging es zum zweiten Mal in die Kabine.
Geistig waren die Beavers wohl noch in der warmen Garderobe, als Meinisberg in der ersten Spielminute des letzten Spielabschnittes den Ausgleich herstellt. In der 43. Minute spielten die Beavers ein erdrückendes Powerplay vor dem gegnerischen Goal, aber das Tor wollte nicht fallen. Meinisberg war gerade Mal drei Sekunden komplett, als Nicolas Thommen einen satten Schuss von der blauen Linie unter die Latte hängte und den alten Eintorevorsprung wieder herstellte. In der 52. Minute wirbelte die erste Linie der Beavers den Gegner sturm. Zeno Schwarz verwertete letztendlich das Zuspiel von Marc Imhof zum beruhigenden Zweitorevorsprung.
Meinisberg setzte in den letzten drei Minuten alles auf ein Karte, nahm den Torhüter aus dem Kasten und erhöhte den Druck mit einem sechsten Feldspieler. Die Abwehr der Beaver stand gut. Leider rutschten die Weitschüsse der Beavers alle am leeren Tor der Berner vorbei. In der letzten Spielminute konnte sich Zeno Schwarz mit einem raschen Antritt aus dem Verteidigungsdrittel lösen. Er wurde mit einem präzisen Pass von Stefan Wernli bedient und schoss den Puck zum Schlussresultat von 6:3 über die Torlinie.
Alles in allem kein hochstehendes aber gefälliges Spiel der Beavers mit einem verdienten Sieg. Auffällig war einmal mehr die Ruhe, Übersicht und Abgeklärtheit des ersten Blockes und die Aufsässigkeit, der Kampfgeist und die Wendigkeit der jungen Spieler im Team.