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Beavers : Basel KLH 6.2.10 PDF Drucken

Beavers kämpfen sich zurück und lassen Basel im Schnee versinken!

Mighty-Beavers : EHC Basel KLH

7 : 5  (2:4, 2:0, 3:1)

Nach einem fulminanten Start und einer frühen Führung mit zwei Toren, begann eine längere Phase der Desorientierung, was möglicherweise mit dem starken Schneefall im Zusammenhang stand, und einer anschliessenden Steigerung der Mannschaftsleistung, die zum verdienten Sieg der Beavers führte.

Beim Anpfiff des Spieles schien nicht nur der Wettergott auf der Seite der Beavers zu stehen, sondern auch das Glück, welches es braucht, um Leistungen in positive Resultate umzusetzen.
Bereits in der zweiten Spielminute tankte sich Andrea Riolo der Bande entlang durch und liess die gegnerischen Verteidiger hinter sich. Alleine vor dem Torhüter trickste er diesen mit einer geschickten Körpertäuschung aus und schob den Puck zum frühen Führungstreffer der Beavers ein. In der neunten Minute war es dann Christoph Frei, welcher auf das Zuspiel von Cédric Piaget die Führung ausbaute, was bei den Zuschauern und möglicherweise auch bei den Spielern, zu einer verfrühten Sicherheit führte.
In der fünfzehnten Spielminute gelang es Basel den Zweitorevorsprung zunichte zu machen. Dabei nützten sie die doppelte Überzahl zum Anschlusstreffer und wenige Sekunden später die einfache Überzahl zum Ausgleich aus. Inzwischen hatte der Schneefall zugenommen und bei den Beavers klappte das Zusammenspiel kaum mehr. Es kam noch schlimmer! in der achtzenten und in der letzten Spielminute des ersten Abschnittes erhöhte Basel das Score auf vier Treffer und beendete damit den ersten Spielabschnitt mit einem Vorsprung von zwei Toren. Den Beavers schien der Schnee mehr zu schaffen zu machen, als den Baslern, welche es eigentlich gewohnt sind, ohne Einfluss der Natur, unter einem Dach zu spielen.





Das zweite Drittel begann bei unvermindert starkem Schneefall, was dem Spiel einen ungewissen Verlauf bescherte. Bereits in der sechsten Spielminute unterbrachen die Schiedsrichter das Spiel und liessen das Eis reinigen. Doch der Himmel liess es schneller schneien als die Reinigungsmaschine das Eis freilegen konnte. Der Unterbruch verlängerte sich und erst nach einer erneuten ausserordentlichen Eisreinigung konnte das Spiel fortgesetzt werden.
Welche Mannschaft hatte wohl die mentale Stärke, die notwenidige Konzentration rasch zu finden und wieder in das Spiel zu kommen?

In der neunten Minute des zweiten Drittels konnten die Fans der Beavers jubeln. Obwohl in Unterzahl spielend, gelang es Sven Furger die gegnerischen Spieler alt aussehen zu lassen und den Anschlusstreffer zum 3 : 4 zu buchen. Als dann in der siebenundreissigsten Minute erneut Sven Furger auf Pass von Stefan Demut und Max Piaget scorte und den Ausgleich herstellte, war die Welt wieder in Ordnung. Das Spiel konnte erneut von vorne beginnen. Mit dem Resultat von 4 : 4 ging es in die zweite Drittelspause. Mit dem Abschluss dieses Drittels haben die Beavers die Antwort betreffend der mentalen Stärke geliefert und eindrücklich unter Beweis gestellt.

Der letzte Spielabschnitt begann mit einem Paukenschlag! Stefan Wernli schoss auf Pass von Zeno Schwarz den Führungstreffer für die Beavers. In der neunundvierzigsten Spielminute gelang es Basel, sechzehn Sekunden vor Ablauf einer Strafe der Beavers, mit einem satten Schuss von der blauen Linie den Ausgleich herzustellen.
Das Spiel wogte nun hin und her. Viele Pässe blieben in den Stöcken und Beinen der eigenen und der gegnerischen Spieler hängen. Wenige Sekunden nach Ablauf einer gegnerischen Strafe gelang es dann Zeno Schwarz in der siebenundfünfzigsten Minute auf Pass von Marc Imhof und Stefan Wernli den Führungstreffer zu erzielen.
Kai Puonti versuchte mit dem Timeout die Mannschaft auf die letzten Spielminuten einzuschwören. Basel war gefordert! In der letzten Spielminute liess Stefan Demuth die sechs Basler Feldspieler im "Schnee" stehen und stürmte, flankiert von den gegnerischen Verteidiger, auf das leere baslerische Tor. Er landete schlussendlich mit dem Puck im Tor und notierte damit den sicheren Siegestreffer für die Heimmannschaft. 

Die Mighty Beavers hatten nach einer schwierigen Phase am Ende des ersten Drittels und nach dem Unterbruch für die Eisreinigung mit viel Engagement, Cleverness und Spiellust zurück auf die Siegesstrasse gefunden und das erste Finalspiel mit 7 : 5 verdient gewonnen.
Am nächsten Dienstag geht es in Basel in die zweite, allenfalls letzte Runde dieser Finalserie. Die Beavers haben auf dem Eis klar gewonnen. Die Fans der Beavers haben gemessen an den Basler-Fans noch einen gewissen Entwicklungsbedarf sei es in der Anzahl oder in der Lautstärke.


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